Das Wölflingslager in Sennfeld bei der Familie Schaffer

Ein Anfang der es in sich hat! Kinder auf dem Woelflingslager
Ankommen ohne Stress und Plan, 42 Kindern und einer großen Hoffnung für die nächsten Tage. Alles steht, alles, nur ein kleiner Haufen von Auserwählten bauen noch an ihrer Kohte und freuen sich über die vielen Zuschauer. Um 18:00 Uhr breitet sich eine Zufriedenheit aus, die gleichzeitig sehr unsicher ist. Steht jetzt wirklich alles?!
Ja so fing alles an, aber Gott sei Dank, blieb es nicht so. Das ganze Lager war eine Freude. Und das nicht nur durch das schöne und angenehme Wetter. Durch die gute Speise waren die Wölflinge mit ihren "kleinen dicken Bäuchen" sehr zufrieden mit sich selbst und den Sippenführern. Es wurde viel gelacht und getrunken, gesungen und gelauscht.
Vielseitige Spiele törnten die jungen Wölflinge zu außergewöhnlichen Fähigkeiten an. Wie z.B. lauschen, still sein, hören und zuhören, schleichen und rennen. Aber auch ein total naturgetrübtes Kind zu sein kam zum tragen. Schreien und toben waren genauso angesagt, wie die Kleidung und das Essgeschirr in der Kohte oder auf dem Platz zu suchen. Unsere Wölflinge konnten sich in ihrer ganzen Persönlichkeit ausleben.
Und das Wetter half uns aber auch unsere Fehler zu offenbaren. Ein einziger Regenguss genügte und die Kohte war nicht nur außen, sondern auch innen nass! Kleidung, Ausrüstung und der Schlafplatz freuten sich der ganz persönlichen Reinigung in der Nacht. Aber auch hier zeigten unsere Wölflingen was man unter dem Begriff "Teamgeist" versteht. Ein kleiner Ruck, ein bisschen zwicken und acht Personen liegen in einer Kohte. Der neue Morgen kommt, und wie es im Leben so ist, leben wir aus Erfahrung. Selbst verständlich wurden die Fehler pfadfindertechnisch behoben. Pustekuchen! Erst der zweite Regen brachte eine leichte Veränderung. Schön, dass unsere Kinder doch so viel von uns haben. Ja das ReWöLa war ein schönes und lehrreiches Lager. Es wurde gekocht, gewaschen, gewandert, gesucht und gefunden. Ein Lager, das man nicht vermissen möchte! Ich bin Gott dankbar, dass ich dabei war und gleichzeitig fand ich es schade, dass du nicht dabei warst. fisherman

 

News